Städtereise der Walkingsparte im Spätsommer
Coburg und Umgebung – Städtereise der Walkingsparte im Spätsommer
6. bis 8. September 2025
Hört man „Coburg“, denkt man zuerst an die weltberühmte Veste, die weithin sichtbar über der Stadt
thront. Doch Coburg hat noch vieles mehr zu bieten! An einem wunderschönen verlängerten
Spätsommerwochenende besichtigten wir die Stadt, ein reizvolles Schloss mit interessantem Museum
und die Burganlage.
Anreise diesmal mit der Bahn
Nicht ganz fahrplanmäßig verlief die Anreise am Samstag von Celle nach Coburg. Die letzte Teilstrecke
mussten wir ab Bamberg mit einem Schienenersatzverkehr zurücklegen. Nach über sechs Stunden Fahrt
und einer Verspätung von rund 2,5 Stunden erreichten wir schließlich Coburg. Unser Hotel lag keine
zehn Minuten zu Fuß vom Bahnhof entfernt und zudem sehr nah zur Innenstadt.
Um 16 Uhr startete unsere Stadtführung mit Herrn Raab durch die historische Altstadt. Er zeigte uns
den Marktplatz mit Rathaus, Stadthaus und Hofapotheke. Es folgten Erklärungen zum Landestheater
und zum Schloss Ehrenburg. Zu den bedeutendsten historischen Gebäuden Coburgs gehört auch die
Morizkirche, die sich mitten in der Altstadt befindet – nur wenige Schritte vom alten Marktplatz
entfernt. Gleich anschließend ging es weiter zum „Klößmarkt“ in der Innenstadt. Diese Veranstaltung
findet regelmäßig im September statt und widmet sich dem traditionellen Coburger Gericht, den
Klößen. Neben diversen fränkischen Spezialitäten, Bayrischem Bier wurde auch Live-Musik geboten.
Ausflug zum Schloss Callenberg
Der nächste Morgen begann frisch, daher starteten wir erst gegen 9.30 Uhr. Entlang der Itz und vorbei
am HUK-Versicherungsgebäude wanderten wir durch den Wald hinauf zum Schloss Callenberg. Das
Schloss liegt in exponierter Lage mit herrlichem Fernblick und beherbergt ein wirklich sehenswertes
Museum. Neben historischen Uhren, antiken Möbeln und herrschaftlichen Räumen befindet sich hier
auch das Museum des Deutschen Schützenverbandes. Dieses Anwesen ist noch heute im Besitz der
Herzöge von Sachsen-Coburg und Gotha.
Der Nachmittag stand zur freien Verfügung, und so nutzten manche die Gelegenheit zum Shoppen am
verkaufsoffenen Sonntag, zum Genießen von Eis, Kuchen, Kaffee und vielem mehr. Nicht zu
vergessen: Die berühmte Coburger Bratwurst, eine regionale Wurstspezialität, die auf dem Neuen
Marktplatz gegrillt und im Brötchen serviert wurde.
Besuch auf der Veste Coburg
Am frühen Montagvormittag spazierten wir durch die nun nicht mehr so belebte Altstadt. Nachdem wir
uns kurz umgeschaut hatten, beschlossen wir, die Veste zu besichtigen. Also stiegen wir mit flottem
Schritt durch den wunderschönen Hofgarten hinauf. Der Weg zog sich allerdings länger als gedacht,
und die Steigung war nicht zu unterschätzen! Einige entschieden sich vorher, die „Burg“ mit dem Bus
zu erreichen.
Die Veste ist das weithin sichtbare Wahrzeichen der Stadt Coburg – eine der größten und am
besten erhaltenen Burganlagen Deutschlands. Sogar Mar@n Luther hat 1530 für 6 Monate
dort gelebt und an der Übersetzung der Bibel gearbeitet. Dieses Gebäudeensemble befindet
sich im Besitz der S@Mung des Herzogs von Sachsen-Coburg und Gotha’schen Familie. Leider
drängte die Zeit, sodass wir die Burganlage viel zu früh wieder verlassen mussten. Zurück am
Hotel übernahmen wir unser Gepäck und traten miWags die Heimreise mit der Bahn an.
Dieses Mal verlief die Fahrt problemlos, und wir trafen am späten NachmiWag wieder in Celle
ein.
Ein herzliches Dankeschön an die Lauf- und Walkinggruppe des MTV Beedenbostel.
Toll, dass ihr bei dem schönen Wetter dabei wart!
(Bericht: Günter Harms)











